Flug nach Chile

Nach dem, wie eigentlich immer überstürztem, Packen am Vortag machte ich mich am zehnten August gegen 2 Uhr morgens mit meinem Vater auf den Weg zum Münchner Flughafen.

Mit meinem Koffer, der wegen einer fehlenden Rolle immer umkippte und einem rießigem Karton mit meinem Fahrrad erreichten wir den Schalter drei Stunden bevor der Flieger gehen sollte. Dort angekommen, stellten wir jedoch fest dass der Schalter erst in einer Stunde öffnen würde.

 

Nach einer Stunde, dem Einchecken, der Sicherheitskontrolle und weiterem Warten im Flughafen ging es für mich zuerst nach Madrid und dann weiter nach Santiago de Chile.

Das wichtigste auf so einem langen Flug ist natürlich das Essen. In den dreizehn Stunden durfte ich mich über ein Sandwich, einen Salat, Nudeln mit Soße und einen Brownie freuen, während ich mir einen Film nach dem anderen ansah. Das eigentlich erstaunliche war jedoch das Metallbesteck, das ich zum Hauptgericht bekam.

Wegen der Zeitverschiebung kam ich noch am selben Tag an, an dem ich losgeflogen bin. Mit einem Taxi ging es zu meinem neuen Zuhause, einem Haus in Ñuñoa. Der Taxifahrer erklärte mir während der Fahrt nur die wichtigsten Dinge. Das chilenische Wort für Haschisch („Uiui“ oder so ähnlich, ausgesprochen wie „oui-oui“ im Französischen) und dass man immer nur ein „Terremoto“ (auf deutsch: „Erdbeben“) trinken soll.

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